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Die Dominanz der Farbe gegenüber dem Gegenständlichen ist bei Heinz Seibert von besonderem Reiz.

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Marktgeschehen im Park
schuf eine wunderschöne Atmosphäre

„Gemeinschaft“ hatte zum Johannimarkt nach Stockhausen eingeladen.

  

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Bild: Kunst im Schlosspark Stockhausen.

  

Die Sonne strahlte an diesen beiden Tagen vom Himmel wie sie nur konnte, sie trug einen erheblichen Teil mit dazu bei, dass der traditionelle Johannimarkt einmal mehr zu einem großen Ereignis wurde. In einem Ambiente, das jeden in seinen Bann zog, das in seiner Einmaligkeit in diesem Jahr erstmals Künstler aus dem Vogelsberg in den weit auslaufenden Schlosspark in Stockhausen zog.
Viele nutzten die Gelegenheit für einen Besuch der Werkstätten in Altenschlirf und Stockhausen. Ein einmaliges Ambiente für die Bilder in Öl und Aquarell von Heinz Seibert, Ursula Möller und Gisela-Inka Kellermann, Künstler und Besucher genossen die Atmosphäre gleichermaßen.

  

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Bild: Heinz Seibert im Gespräch.

  

Auf dem Kunst-, Kunsthandwerker- und Rosenmarkt mischte sich der Duft von Kaffee mit blühendem Jasmin. Vor Ort röstete die Gemeinschaft Kehna ihre Arabica-Sorten, der große Jutesack mit Millionen von Kaffeebohnen erinnerte an 1001 Nacht. Webwaren aller Art in leuchtenden Farben, Figuren, Schmuck, Bilder, Wolle-Bälle oder Rosen für den Garten, Glaskunst, Keramikkunst, Holz- und Metallprodukte in verschiedensten Variationen, ausgefallene Karten, kleine Geschenke der besonderen Art. Dazu standen die Angebote der Käserei, Bäckerei und Wollwerkstatt der Gemeinschaft Altenschlirf. Das Programm bereicherten der Posaunenchor Stockhausen, der Volkstanz der Stockhäuser Landfrauen oder die Tanzgruppen der Gemeinschaften mit internationaler Folklore, Flötengruppe oder Zauberei und Illusionen, ein Reigen der Kinder unter der gewaltigen Blutbuche. Ponystation und Kutschfahrten waren weitere Anziehungspunkte. „Jazz Hat’s“ aus Lauterbach war mit seinem ungewöhnlichen a cappella zu hören. Von dem die vornehme Gesellschaft in früheren Tagen Tee und Gebäck per Telefon in der Schlossküche bei Mamsell orderte – an diesem Wochenende konnte man hier auf Strohballen und weichen Decken der Märchenerzählerin lauschen.

  

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Bild: Ambiente Schlosspark Stockhausen.

  

Die Klänge vom Fuldaer Drehorgelmann Carlo Schreiner weckten Erinnerungen an vergangene Zeiten. Eines der wichtigsten Hinweisschilder an diesen beiden Tagen: „Eis, selbstgemacht, 100 Meter im Café des Hauses.“

 


Text: Manfred Pachten - Lauterbacher Anzeiger

 

 

 

 

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